An der Burg |
Der Ursprung der Fallas ( aus dem lateinischen Wort "facula"
- Fackel abgeleitet) reicht bis ins 14. Jahrhundert. Nach dem Ende des Winters brachten die Schreiner und Zimmerleute die
gesammelten Holzreste und Abfälle auf die Straße, wo sie am 19. März, dem St. Joseph Tag, (das ist der Schutzpatron der
Schreiner), unter großer festlicher Anteilnahme der Bevölkerung verbrannt wurden. |
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| Zwischen 1870 und 1885 wurde das verboten. Erst als die eigens zu dem Zweck, alte
Traditionen aufleben zu lassen, |

Kinder-Falla an der Burg |
gegründete Zeitung La Trace Preise für die schönste Falla ausgeschrieben hatte
änderte sich die bis dahin nur simple Verbrennung. Nun begann ein regelrechter Wettkampf bei dem vermehrt auf die Ästhetik
geachtet wurde. Die Beliebtheit des Festes wurde so groß, daß schließlich die Gemeinde selbst die Preise für die Falla Figuren
verlieh. 1932 wurde die Fallas amtlich und zum beliebtesten Fest im Land Valencia. |
Baix al Mar |
Die Woche der Fallas ist nicht nur Jubel Trubel Heiterkeit. Die
Falleros (das sind diejenigen die aktiv arbeiten und Spenden sammeln, aber auch Festteilnehmer und Darsteller sind) haben das
ganze Jahr zu tun.
Nach dem Motto : Nach dem Fest ist vor dem Fest.
Längst werden die Fallas Figuren nicht mehr in Hinterhof-Werkstätten hergestellt. |
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| Die Falla Figuren werden heute von professionellen Künstlern entworfen.
Statische Berechnungen müssen angestellt werden, |

Kinder-Falla am Hafen |
Fertigung, Transport und Feuerschutz muss organisiert werden. Bei der
Konstruktion muss darauf geachtet werden, daß die Figur beim Verbrennen nicht umkippt, oder brennende Teile abfallen. Ein ganzes
Team arbeitet das ganze Jahr an so einer Figur aus Pappmachèe, Holz und Farbe. |
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Falla an der Glorieta
Kinder-Falla Glorieta |
Wenn so viele Profis mitarbeiten wird die Sache nicht ganz billig.
Die Stadt Valencia veranschlagte für 2007 etwa 10 Millionen Euro. Die Kommune übernimmt davon ca. 2,5 Millionen Euro.
Den Rest müssen die Falleros selber aufbringen. Auch die Trachten und der Schmuck sind ein teures Vergnügen. |
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