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Golden Wonder Herkunftsland England. Zulassung 1906, Reifezeit sehr spät, Knolle lang, Schalenfarbe braun, Fleischfarbe
hellgelb,
Augenlage flach, Knollenschale rauh, Verwendungszweck Speisekartoffel, Kochtyp
mehligkochend, lange Keimruhe. Geeignet für die Herstellung von Chips
Diese Sorte ist eine Besonderheit in der Pflanzenwelt, denn es handelt sich botanisch um
eine periklinale Chimäre. Chimären beinhalten unterschiedliche Erbsubstanz. Bei der periklinalen Chimäre Golden Wonder befindet sich in der äußeren Schale der Erbsubstanz von Golden Wonder und im
Fruchtfleisch der Gensatz der Sorte Langworthy. Pflanzt man Golden Wonder aus, kann es vorkommen, das einzelne Kartoffeln nicht die für Golden Wonder typische braune, raue
Schale haben, sondern eine sehr helle, glatte Schale. Das liegt aber nicht an verunreinigtem Pflanzgut. Die hellschaligen
Kartoffeln entwickeln sich aus dem Fruchtfleisch. Die rauhschaligen aus der äußeren Schale.
Golden
Wonder ist in Irland noch weit verbreitet.
Resistent gegen Kartoffelkrebs
Hohe Resistenz gegen Kartoffelschorf, Fusarium-Trockenfäule, Phomafäule, Erwinia-Schwarzbeinigkeit,
Anfällig für Tabac Rattle Virus, Kartoffelvirus A, Kartoffelvirus X, Kartoffelvirus Y, Kartoffelnematoden, Oos9,
Trockenheit
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